STRESSARTEN

Als Stressfaktoren gelten viele Ereignisse, die von uns eine Anpassung an Neues erfordern. Bei der Arbeit sind das oft Veränderungsprozesse, die die eigene Rolle oder zuvor klar definierte Anforderungen in Frage stellen. Auch Konflikte unter Kollegen, mit Vorgesetzten, mit Kunden oder Belastungen daheim können Leistungsfähigkeit und Lebensfreude nachhaltig negativ beeinflussen. Diesen negativen Stress nennen die Experten Dis-Stress.

Aber Stress muss nicht nur böse, sondern kann auch gut sein: der positive Stress (Fachleute sagen Eustress dazu) ist eine starke Antriebsfeder, die für viele Erfolgserlebnisse und einen hohen Grad der Befriedigung sorgt.

Das höchste Stresspotenzial liegt im zwischenmenschlichen Bereich, ein kleinerer Teil in den Rahmenbe­dingungen der Arbeit oder des Privatlebens. Verantwortlich für das individuelle Empfinden von Stress ist der oft schon früh geprägte persönliche Umgang damit. Gerne wird der Stress auf Ereignisse projiziert, meistens ist eine Geringschätzung bestimmter Menschen im Umfeld die Ursache. Seine Meinung über diese Men­schen zu verändern kann man lernen, trainieren und täglich üben.